CFDs (Contracts for Difference)

CFDs (Contracts for Difference) sind moderne Finanzinstrumente, mit denen Anleger laufzeitunabhängige Differenzgeschäfte zwischen Kauf- und Verkaufspreis tätigen können. CFDs werden meist von kurzfristig orientierten Tradern genutzt, um selbst von kleinsten Schwankungen – sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen – von der Entwicklung bei Aktien, Rohstoffen oder auch Indizes profitieren zu können.

Hebelprodukte:

Da CFD-Broker von ihren Kunden lediglich einen Teilbetrag (Margin) des gesamten Investitionskapitals als Sicherheit fordern, der Anleger allerdings im vollen Umfang von der Kursentwicklung profitieren kann, gelten CFDs als gehebelte Finanzinstrumente.

Renditemöglichkeit:

Kauft man also beispielsweise zehnfach gehebelte Dax-CFDs und hinterlegt hierfür eine Sicherheit über 1.000 Euro, bewegt man tatsächlich ganze 10.000 Euro. Steigt der Dax also um ein Prozent, ergibt sich ein Gewinn von 100 Euro – gemessen an der niedrigen Sicherheit von lediglich 1.000 Euro eine Rendite von zehn Prozent. Die Kehrseite der Medaille: Entwickeln sich die Kurse zu Ungunsten des Anlegers, werden auch die Verluste gehebelt.

Der richtige Broker:

Allerdings lassen sich CFD-Broker den meist von Anbieter und Basiswert abhängigen Hebel auch bezahlen: Im oben dargestellten Fall werden für den Differenzbetrag zwischen Margin und Investitionssumme Zinsen fällig. Aus diesem Grund gelten CFDs für langfristig orientierte Investoren als ungeeignet. Wer allerdings mit einer Haltedauer zwischen einem und fünf Tagen an der Börse spekulieren möchte und bereits Erfahrung mit dem Handel von Wertpapieren hat, sollte sich näher über CFDs informieren. Insbesondere im Vergleich zu Optionsscheinen und Hebelzertifikaten bestechen die so genannten Differenzkontrakte durch ihre einfache Struktur und hohe Transparenz. Worauf Anleger bei der Wahl eines CFD-Brokers achten sollten kann man bei Aktien-Blog.com nachlesen: Wie findet man den richtigen CFD-Broker?

Pro:

  • Überdurchschnittliche Rendite durch Hebel
  • Geringer Kapitaleinsatz
  • Spekulation sowohl auf steigende als auch auf fallende Kurse möglich
  • Ermöglicht Investment in verschiedene Anlageklassen
  • Klare Struktur und wenig versteckte Kosten
  • Renditemöglichkeiten weit höher als mit Aktienfonds oder Fondssparplänen möglich

Kontra:

  • CFDs sind wegen der hohen Zinsen für längerfristige Anlagen ungeeignet
  • Verluste werden ebenfalls gehebelt
  • Kurzfrist-Trading erfordert ein hohes Maß an Disziplin und einen großen Zeitaufwand

Fazit:
CFDs sind für langfristige Anleger weniger interessant, da die Haltedauer meist nur wenige Tage beträgt.

4 Comments

  1. Nala June 7, 2011
  2. cfdsbrokervergleich.com December 8, 2011
  3. Hilrich July 24, 2012
  4. mobile-trading November 20, 2012

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