Mit einem Überziehungskredit (Dispokredit) bezeichnet man einen die Kreditmöglichkeit eines gewöhnlichen Girokontos. Anders als bei normalen Krediten sind hierfür in der Regel keine Sicherheiten notwendig. Ein Dispositionskredit ist Sinnvoll, wenn unvorhergesehe Kosten auftreten, die sonst nicht bezahlt werden können. Zinsen müssen nur bezahlt werden, wenn der Dispositionskredit in Anspruch genommen wird.
Kreditrahmen:
Der Kreditrahmen der von den Banken eingeräumt wird entspricht dabei meist das zwei- bis dreifache der monatlichen Zahlungseingänge.
Kreditzinsen:
Die Zinsen sind bei einem Dispokredit um ein vielfaches höher als bei einem normalen Kredit. Überziehungszinsen im Bereich von 15-19% effektiven Jahreszins sind keine Seltenheit. Überzieht man ein Konto auch über den Rahmen des Dispokredites wird es noch teurer. Dann fallen zusätzliche Zinsen an.
Pro:
Kontra:
Fazit:
Die Bank ist verpflichtet den Kontoinhaber über Veränderungen des Zinssatzes zu informieren. Ein Dispokredt ist jedoch nicht dafür gemacht vorhersehbare Anschaffungen zu tätigen. In der Regel ist dann ein Abrufkredit die günstigere Alternative. Kann man einen Dispositionskredit auf absehbar längere Zeit nicht vollständig tilgen, ist es ratsam eine Umschuldung vornehmen zu lassen. Auch hier ist es wichtig sich vorher beraten zu lassen.
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2 Kommentare für "Dispokredit"
[…] Auf diesem müssen monatliche, regelmäßige Zahlungen eingehen, da andernfalls ein Dispokredit nicht gewährt wird. Diese Zahlungen stellen in der Regel den Lohn oder das Gehalt aus der […]
Abrufkreditkredit besser als Dispokredit!
Anstatt zu teuren Dispokredit zu greifen, würde ich mich für einen Abrufkredit entscheiden. Der ist viel günstiger als der teure Dispo. Der Abrufkredit wird auch von vielen Verbraucherschützern empfohlen.