Hundesport – Agility

Wer mit seinem Hund etwas aktiver werden möchte, hat neben dem klassischen Gassigehen auch die Möglichkeit, einen Hundesport wie Agility oder Dog-Dancing zu machen. Wichtig ist, dass nicht zu früh damit angefangen wird, denn gerade in der Wachstumszeit sollte der Hund nicht überlastet werden.

Hundeschulen:

Das halten eines Hundes wird von vielen anfangs unterschätzt. Daher entstehen viele Probleme zwischen Hund und Herrchen weil man einfach zu wenig über den vierbeinigen Freund weiß. Eine gute Möglichkeit seinen Hund besser kennen zu lernen ist der Gang in eine Hundschule. Diese bieten unterschiedliche Kurse von Hund und Herrchen.

Kurse für Hund und Herrchen:

Die meisten Hundeschulen bieten Kurse an. Zu den gängigen gehören:

  • Spezielle Kurse für Hundwelpen
  • Kind und Hund
  • Hundeführerschein
  • Training für eine Begleithundeprüfung
  • Erste Hilfe Kurs für den Hund
  • Anti-Jagd Kurse
  • Agility

Agility:

Beim Agility gilt es für Hund und Herrchen ein Parcours möglichst schnell zu bewältigen. Seit 1991 gibt es auch ein offizielles Reglement und seit 1996 werden sogar Weltmeisterschaften in Agility ausgetragen. Trotzdem sollte nicht der Wettkampf im Vordergrund stehen sondern das Ziel von Agility ist es eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung für den Hund zu schaffen. Dadurch dass Mensch und Hund beim Sport gegenseitig helfen und einander vertrauen müssen, fördert dies die Bindung zum Tier.

Spass im Vordergrund:

Es sollte beim Sport mit dem Vierbeiner immer der Spaß im Vordergrund stehen. Grundvorrausetzung ist, dass der Hund bereits die gängigen Kommandos beherrscht. Da der Parcour ohne Leine bewältigt wird sollte der Hund auch auf sein Herrchen hören.

Hindernisse:

Beim Agility gibt es wie beim Springreiten auch verschiedenen Arten von Hindernissen. Zu diesen gehören: Wippen, Reifen, (Sack)-Tunnel, Slalom, Steilwand

Was spricht für / gegen Agility als Hundesport?

Pro:

  • Fitness für den Hund und für Frauchen oder Herrchen
  • Sozialkontakte für den Hund (z.B. beim Training)
  • Spass auf Hundeturnieren, Agilityturnieren (werden von verschiedenen Vereinen ausgeführt, z.B. vom IRJGV im Emsland)
  • Gute Auslastung des Hundes
  • Gute Teamarbeit zwischen Mensch und Hund

Kontra:

  • Zeitintensiv
  • Geräte sind teuer (aber dafür gibt es ja Vereine)
  • Kann nicht mit jedem Hund betrieben werden (einige sind zu groß, zu alt, haben körperliche Gebrechen oder einfach nur keine Lust auf Agility)
  • Frauchen/Herrchen muß auch ein klein wenig sprotlich sein

Fazit:

Hundesport, speziell Agility ist sicherlich nicht etwas für jeden, aber ein Antesten im Hundeverein vor Ort kann nicht schaden. Man sollte den Hund aber (am besten durch einen fachkundigen Trainer) vorsichtig und langsam an die Hindernisse wie Reifen, Wippe und Steg gewöhnen. In keinem Fall sollte der Hund zu etwas gezwungen werden.

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *