Vorratsdatenspeicherung

Im Jahre 2008 tritt in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Dabei sollen Verbindungs- sowie Standortdaten aus E-Mails, Telefonaten, SMS und beim Surfen im Internet gespeichert werden. Bislang durften nur Daten gespeichert werden, die zur Rechnungerstellung relevant waren. Desweiteren war es Kunden bislang möglich die Löschung dieser Daten mit dem Erhalt seiner Rechnung zu beantragen. Die Speicherung dieser Daten ist ziemlich umstritten.

Pro:

  • Kriminalität: Durch die Speicherung dieser Daten können eventuell Verbrechen verhindert werden

Kontra:

  • Privatsphäre: Eine Vorratsdatenspeicherung greift in die Privatsphäre den Menschen ein. Es ist möglich anhand dieser Daten Geschäftskunden-Profile, Bewegungsabläufe, Interessenprofile sowie Freundschaftsprofile erstellt werden
  • berufliche sowie politische Aktivitäten werden eingschränkt: Sowohl für journalistische- als auch für politische- oder rechtliche- Aktivitäten wird Vertraulichkeit vorausgesetzt
  • Kosten: Eine Vorratsdatenspeicherung ist teuer. Diese Kosten werden über Steuern finanziert
  • Diskriminierung: Nutzer von Internet, Telefon und Mobilfunk werden gegenüber anderen Kommunikationswegen diskriminiert

Fazit:
Der Nutzen der Vorratsdatenspeicherung ist äußerst fragwürdig da durch die Speicherung dieser Daten die Bürgerrechte beschnitten werden. Es finden sich zahlreiche Webseiten die sich kritisch mit dem Thema Vorratsdatenspeicherung auseinandersetzen.

One Response

  1. mhj May 5, 2011

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