Papierservietten als Ausdruck der Tisch(un)kultur

Jeder kennt sie und fast jeder hat welche auf dem Tisch oder zumindest für den Fall der Fälle welche im Haus. Die Rede ist von Servietten. Zuweilen sprechen ältere Senioren auch noch von Mund- oder Tellertuch.

Servietten

Die Serviette ist im Falle einer Stoffserviette in der Regel ein etwas 50×50 cm großes Tuch, welches meist rechts neben dem Teller bereit liegt, um sich damit den Mund oder die Hände abwischen zu können. Papierservietten sind in der Regel etwas kleiner. Die Serviette dient also dem Benutzer, woher wohl auch ihr Name entstammt, nämlich dem französischen Wort für Dienerin. Aufgetaucht ist die Serviette erstmals im 16. Jahrhundert. Damals war die Serviette natürlich noch ausnahmslos aus Stoff. Heute werden in der Regel Papierservietten ausgelegt, weil sich kaum noch jemand die Arbeit machen will, selbige zu waschen. Nur zu festlichen Anlässen oder in der gehobenen Gastronomie trifft man heute noch Stoffservietten an. Allerdings gibt es heute auch Papierservietten, die optisch und haptisch den Stoffservietten recht nahe kommen.

Die Firma Duni aus Bramsche bei Osnabrück ist vermutlich der Weltmarktführer bei den Papierservietten. So wie man den Markennamen Tempo mit Papierservietten verbunden ist, so assoziieren viele Menschen mit dem Wort Duni Papierservietten.

Pro Servietten:

  • Papierservietten sind preisgünstig in der Beschaffung und einfach zu entsorgen
  • Papierservietten werden mit vielen Motiven angeboten, so dass man das Motiv auf den Anlass abstimmen kann

Contra Servietten:

  • Stoffservietten sind angenehmer in der Benutzung
  • Papierservietten sind Ausdruck einer gewissen Wegwerfmentalität

Fazit:
Die Papierserviette hat weltweit einen beispiellosen Siegeszug angetreten und sie ist weder aus dem Privatleben noch aus der Gastronomie wegzudenken.

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