Chromebook

Googles strategische Allianz mit Samsung hat vor allem den Hauptkonkurrenten Apple im Visier. Heraus kam ein Computer, der schon bei seiner Ankündigung für zahlreiche Spekulationen sorgte.Eigens für das Chromebook hat Google mit Chrome ein eigenes Betriebssystem konzipiert, das vor allem in die mobile Welt des Google Imperiums eingebunden ist. Äußerlich erinnert das schlanke Design des Laptops an ein Macbook. Lediglich 1,8 cm hoch und 1,1 kg Gewicht unterstützen diesen Eindruck. Der Einstiegspreis von 279 Euro liegt jedoch deutlich unter dem Gerätepreis der Mitbewerber. Das Google Chromebook verspricht damit eine kostengünstige Alternative zu Apples mobilem Rechner Portfolio zu werden. Doch wie schlägt es sich im Vergleich mit der direkten Konkurrenz? Die Vor- und Nachteile des Chromebooks beleuchtet dieser Bericht.
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Pro Chromebooks

  • Der wohl gravierendste Vorteil des Chromebooks ist der geringe Preis, für den der Rechner doch erstaunlich viel bereithält. Hinzu kommt das kompakte und zweifellos nicht unedle Erscheinungsbild.
  • Auf der Hardware-Seite punkte Googles Laptop mit einem hervorragenden, voll entspiegelten Display. Auf 12,85 Zoll erreicht der Bildschirm Bestwerte in der Auflösung von 2560 x 1700 Pixeln. Hier muss sich sogar das Retina Display von Apple geschlagen geben. Mit 178 Grad ist auch der Betrachtungswinkel ein glasklarer Pluspunkt.
  • Als weiteres Feature ist der Bildschirm auch als Touchscreen verwendbar. Für einen Aufpreis von 50 Euro wird aus einem reinen W-Lan Gerät eine mobile Ausstattungsvariante mit einem integrierten HSPA+ Modul.

Contra Chromebooks

  • Wo Licht ist, da fällt in der Regel auch Schatten. So ist es leider auch beim Chromebook.
  • Vor allem in Sachen Speicher ist der Rechner äußerst mager bestückt. Lediglich 16 Gigabyte stehen als integrierter Speicher zu Verfügung, was angesichts der heutigen Datenmengen als zu gering erscheint. Google versucht diesen Umstand mit einem gratis 100 Gigabyte Cloud Speicher zu kompensieren. Nutzer sollen so an die mobile Google-Welt gebunden werden.
  • Weiterhin fällt die Einschränkung im Software Angebot nachteilig auf. Google setzt ganz auf Applikationen für sein Betriebssystem Chrome. Leider ist das bisherige Softwareangebot noch mehr als begrenzt. Einfachste Dateitypen lassen sich so zum Teil nicht standardmäßig öffnen. Zudem fällt auf, dass die Steckplätze an der Seite besser aufgehoben wären als am Rücken des Gerätes. Dieses hätte den praktischen Umgang vereinfacht, insbesondere den Anschluss von externen Speichermedien.

Fazit

Google und Samsung ist mit dem Chromebook ein beachtliches Subnotebook gelungen, welches seine Kernkompetenzen ganz klar in der Mobilität und dem hochauflösenden Display hat. Damit ist es sicher eher mit den Stärken eines Tablets zu vergleichen als mit einem klassischen Laptop. Speicherkapazität und die begrenzte Verfügbarkeit von Softwarelösungen weisen das Chromebook jedoch nicht als klassischen Arbeitsrechner aus. Gemessen an dem geringen Anschaffungspreis, der unterhalb von vielen Ultrabooks liegt, kann sich der Kauf dennoch lohnen.

One Response

  1. Uwe April 11, 2013

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