Das heutige Rentenmodell basiert darauf, dass man neben der gesetzlichen Rente auch privat vorsorgt. Hierbei gibt es viele unterschiedliche Möglichkeiten. Einige von ihnen werden staatlich gefördert. Die volle Rente bezieht wer mit 67 in die Rente geht. Wer auf einen Teil seiner Rente verzichtet, hat auch die möglichkeit ein wenig früher in Rente zu gehen.

Direkte Altersvorsorge:

Die wohl bekannteste Art der privaten Altersvorsorge ist die Riester-Förderung. Da diese hauptsächlich für Angestellte gedacht ist wurde eine Rüruprente eingeführt die auch Selbständige als spezielle Form einer privaten Rentenversicherung nutzen können.

Eine Möglichkeit ohne finanzielle Einbußen früher in Rente zu gehen besteht wenn Überstunden auf einem Lebensarbeitszeitkonto angesammelt werden. Um sich vor Altersarmut abzusichern sollte über den Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung nachgedacht werden.

Indirekte Altersvorsorge:

Mit dem Abschluß einer Lebensversicherung (z.b. englische Lebensversicherung) oder dem Erwerb einer Immobilie kann man auch indirekt für die Rente vorsorgen. Hierbei werden später keine monatlichen Rentenzahlungen bezogen, es kann jedoch Geld aus der Immobilienvermietung oder das Vermögen aus einer Lebensversicherung helfen mit einer schmaleren Rente auszukommen.

Weiter Modelle, die oftmals zur Rentenabsicherung abschlossen werden sind unter anderem: Auszahlungspläne, Banksparpläne, Anleihen oder Aktienfonds.