Im Jahre 2008 tritt in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Dabei sollen Verbindungs- sowie Standortdaten aus E-Mails, Telefonaten, SMS und beim Surfen im Internet gespeichert werden. Bislang durften nur Daten gespeichert werden, die zur Rechnungerstellung relevant waren. Desweiteren war es Kunden bislang möglich die Löschung dieser Daten mit dem Erhalt seiner Rechnung zu beantragen. Die Speicherung dieser Daten ist ziemlich umstritten.
Pro:
Kontra:
Fazit:
Der Nutzen der Vorratsdatenspeicherung ist äußerst fragwürdig da durch die Speicherung dieser Daten die Bürgerrechte beschnitten werden. Es finden sich zahlreiche Webseiten die sich kritisch mit dem Thema Vorratsdatenspeicherung auseinandersetzen.
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1 Kommentar für "Vorratsdatenspeicherung"
Auch in Österreich wird mit 1. 5. 2011 die Vorratsdatenspeicherung eingeführt, vorrangig mit dem Hintergrund gezielt Verbrechen und vor allem verbrecherische Organisationen auszuforschen und gegen sie vorzugehen.
Die Debatte wird äußerst kritisch geführt, dabei reichen die Argumente und Reaktionen gegen die Speicherung von “Beschneidung der Privatsspäre” bis hin zur “Infrastruktur für einen Überwachungsstaat”.
Ich denke, man sollte die ganze Sache differenzierter betrachten. Seit bekannt wurde, dass auch Konzerne wie Sony nicht bewahrt sind vor Übergriffen in die privacy, wird über das Thema Daten und Persönliches wieder anders nachgedacht. Interessant, dass uns egal ist wenn wir bei Google, Amazon und Co willkürlich sensibelste Daten preisgeben und uns dann wundern wenn soch einmal etwas mit diesen passiert…