Was sind eigentlich Computerviren und weshalb braucht man Virenschutz? Computerviren sind wie die gleichnamigen Krankheitserreger benannt, weil sie ein vergleichbares Vorgehen bei der Infektion und der Verbreitung haben. Es handelt sich um Programme, die sich in andere Computerprogramme einschleusen können und sich auf diese Weise reproduzieren. Viren können Schaden an der Hardware, zum Beispiel an Netzwerkverbindungen, am Betriebssystem oder an den zusätzlich installierten Programmen anrichten. Sie sind hinsichtlich ihrer Arbeitsweise abzugrenzen von Computerwürmern und Trojanern, aber umgangssprachlich werden diese häufig auch als Viren bezeichnet.
Was kann man nun zum Virenschutz unternehmen? Zunächst geht es darum, bestimmte Dinge zu unterlassen, nämlich Dateien nicht zu öffnen, wenn man nicht genau weiß, von wem sie kommen, beispielsweise an Emails angehängte PDF-Dokumente oder Bilder. Auch beim Downloaden und installieren von Programmen aus dem Internet sollte man sehr vorsichtig sein und nur Programme aus sicheren Quellen ausführen. Auch sollte man sein Betriebssystem regelmäßig updaten, um alle Service Packs und Patches zu installieren. Nur dann werden aktuelle Sicherheitslücken geschlossen. Außerdem ist es zu empfehlen, ein aktuelles Antivirenprogramm zu installieren. Die Website http://www.computer-datenrettung.de/virenschutz.php gibt eine gute Übersicht über gängige Antivirenprogramme. Am besten ist es, ein komplettes Security Package, meist als Security Suite bezeichnet, das dann auch gleich eine Firewall und ein Anti-Spyware-Programm enthält, zu wählen.
Fazit:
Es ist sehr aufwändig, immer auf alle Updates zu achten, aber notwendig, wenn man einen möglichst großen Virenschutz haben möchte. Es reicht auch nicht nur ein Antivirenprogramm, sondern man benötigt auch Schutz gegen Trojaner und andere Malware, den ein Antivirenprogramm nicht leistet. Dafür gibt es für jeden dieser Zwecke einzelne Programme oder fertige Kombinationen.
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