Bei Aldi-Nord, Aldi-Süd sowie Hofer in Österreich startete vergange Woche der Verkauf des Subnotebooks Akoya Mini E1210. Der Ansturm war jedoch so groß dass das Gerät in vielen Fillialen bereits kurz nach dem Vekaufsstart vergriffen war. Der Erfolg ist jedoch keine große Überraschung. Nachdem im letzten Jahr die Computer-Hersteller Asus, mit dem Subnotebook EEE-PC, sowie One mit dem A120, feiern konnten war es bereits absehbar, dass sich kommende Subnotebooks gut verkaufen werden.
Subnotebook oder Netbook:
Dabei ist es fraglich ob das Akoya Mini noch als Subnotebook bezeichnen kann. Das gerade mal 10″ große (kleine) Gerät gehört eigentlich eher in die klasse der Netbooks. Wären die Abmessungen noch ein wenig kleiner ausgefallen könnte man es gar in die Klasse der Slimbooks stufen.
Akoya Mini:
ziehen viele Anbieter nach und liefern ihrerseits Subnotebooks aus. Auch der PC-Hersteller one hat nun eine eigenes Modell im Angebot, welches noch günstiger beworben wird als der EEE PC und dem eine Windows Installation beiliegt. Das Gerät ist zum MSI Wind sehr ähnlich jedoch nicht identisch. Da die Variante von MSI erst im August in den Handel gelangen soll kann im Moment noch kein direkter Vergleich gemacht werden.
Kampfpreis:
Ähnlich wie der EEE PC sowie das A120 wird der Mini e1210 zu einem sehr günstigen Preis ausgeliefert. Für gerade mal 399 Euro war das Gerät in den Fillian des Disounters zu bekommen. Das sind zwar ein paar Euros mehr als der EEE PC kostet, allderings darf man auch nicht vergessen, dass der Mini mit Windows XP Home Lizenz verkauft wird.
Hardware:
Als Prozessor arbeitet eine 1.6GHz (Intel Atom) Prozessor im Inneren des Notebooks. Der Grafikchip ist ebenfalls von Intel: Graphics Media Aceclerator 950. Das 10″ TFT Widscreen Display schafft eine Auflösung on 1024 x 600 Pixeln.
Mit der 80 GB SATA-Festplatte ist ausreichend Speicher vorhanden, der Arbeitsspeicher hat 1GB zur Verfügung. Als Peripherieanschlüsse werden Wireless LAN (802.11/b/g), USB 2.0 und eine Multikartenleser für SD, MMC, MS angeboten. Das gesamte Notebook wiegt knapp 1,2 Kg.
Betriebssystem:
Windows Vista ist wohl für die Hardware zu Leistungshungrig, Linux funktioniert im Augenblick nur eingeschränkt. Ausserdem ist die Installation von Linux wohl im Augenblick nur von Profis zu bewältigen, selbst die Jungs von heise hatte ihre liebe Mühe mit einer Installation.
Es ist jedoch relativ wahrscheinlich, dass sich in der Linux-Community jemand findet, der eine für das Netbook zugeschnittene Distribution ins Netz stellt.
Pro:
Kontra:
Fazit:
Am Gerät gibt es definitiv einige Kleinigkeiten zu bemängeln (siehe auch Punkte bei Kontra). Allerdings muss man sich auch vor Augen halten, dass das Preis- Leistungsverhältnis trotzdem ausgezeichnet ist. Beim Betriebssystem muss man wohl vorerst mit Windows XP vorlieb nehmen. Da es im Augenblick noch wenig Geräte im Bereich der Netbooks, insbesondere mit Intel Atom Prozessoren, gibt ist es nicht einfach das Slimbook sinvoll mit ähnlichen Geräten zu vergleichen.
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1 Kommentar für "Akoya Mini E1210"
[…] Dieser Link hätte zwar eigentlich zur letzten Woche gehört, aber da hatte ich ihn noch nicht entdeckt. Es geht hierbei um einen Vergleich des e1210 und dem Acer Aspire One. Und auch wenn der Mini überall gehyped wird so hat er doch auch einige Nachteile. […]