Jedes Jahr wird in vielen Ländern der Maifeiertag begangen. Und darum geht es im folgenden Artikel.

Tag der Arbeit 1. Mai

Der erste Mai ist der einzigste nicht kirchliche Feiertag. Er wird auch als Tag der Arbeit oder als Kampftag der Arbeiterbewegung genannt. Dieser ist in zahlreichen Ländern ein gesetzlich arbeitsfreier Tag. Wie z.B. in Deutschland, Österreich, in der Schweiz teilweise, Italien, und weiteren. Wie der 1.Mai entstanden ist, ist eine längere Geschichte und geht auf die nordamerikanische Arbeiterbewegung zurück, die an einem 1.Mai zum Streik aufrief. Hier in Deutschland wurde erster Mai ab 1933 zum gesetzlichen Feiertag erklärt durch die Nationalsozialisten. Das Gesetz namens Reichsgesetz vom 10. April 1933 legte diesen Tag als „Feiertag der nationalen Arbeit“ fest. Und 1934 wurde der erste Mai zum Nationalen Feiertag erklärt. Im Jahre 1946 wurde der 1.Mai dann durch den alliierten Kontrollrat bestätigt.
Allerdings waren sämtliche Kundgebungen nur eingeschränkt möglich und konnten daher nicht in vollem Umfang durchgeführt werden. Inzwischen laufen neben den politischen Demonstrationen auch viele Ausschreitungen. Besonders in Berlin Kreuzberg, da sich dort besonders viele
linken und linksradikalen Gruppen versammeln.

Im folgenden ein kurzer Überblick der Vor- und Nachteile erster Mai.

Pro:

  • ein arbeitsfreier Tag, sofern nicht Sonntage betroffen sind
  • Möglichkeit für Kundgebungen und Aktionen betreffs der Arbeit
  • gute Gelegenheit sich dazu geschichtlich Gedanken zu machen

Contra:

  • alle die am 1.Mai doch arbeiten müssen
  • zufälliges Zusammentreffen von Sonn-/anderem Feiertag

Fazit:
Auf jeden Fall ist es bestimmt sinnvoll, sich einmal pro Jahr, nämlich am Tag der Arbeit, seinen Unmut über die Bedingungen usw. öffentlich Luft zu machen und dazu auf die Straße zu gehen. Gleichzeitig ist es wichtig zu wissen, wie der 1.Mai zustande kam und wo überall dieser Tag als gesetzlich arbeitsfrei festgelegt ist. Denn mitreden kann jeder nur, wenn er die Zusammenhänge kennt.