Seit dem ersten Januar dieses Jahres besteht ein Rauchverbot in allen öffentlichen Einrichtungen, wie Restaurants, Diskotheken, Kneipen und Bars. Besonders hart trifft es natürlich die Gastronomie. Hier ist ein Rauchverbot schließlich undenkbar, denken sich die Besitzer.
So ist es nicht verwunderlich, dass jedes Bundesland mittlerweile Ausnahmegenehmigungen anstrebt und auch vor Klagen gegen dieses Rauchverbot nicht zurückschreckt, damit man sich seine Kunden erhält.
Rauchverbot in der Gastronomie:
Nun hat jedoch das Deutsche Krebsforschungszentrum gerade analysiert, dass durch das Rauchverbot keineswegs der Umsatz in der Gastronomie wegbricht. Im Gegenteil, laut ihrer Studie erwirtschaften die Gastronomen sogar ein Umsatzplus und von einer Gefährdung der Arbeitsplätze kann daher keine Rede sein. Somit scheinen die Klagen der Gastronomen völlig unbegründet zu sein.
Passivrauch:
Vorteile des Rauchverbots kann man daher sehr viele aufzählen, gerade für Nichtraucher die unfreiwillig zu Passivrauchern geworden sind. Zum Einen ist der blaue Dunst gerade für Nichtraucher eine Qual, da sie gezwungenermaßen zu Rauchern werden. Auch die bisherige Gefahr für Kinder wurde immer unterschätzt. Diese sind in Lokalen auch dem Rauchen schutzlos ausgesetzt gewesen. Ein Vorteil der jedoch etwas in Frage gestellt werden muss, ist, dass Herzerkrankungen oder andere durch Rauchen verursachte Krankheiten zurückgehen. Es ist eine reine Utopie zu denken, dass man mit einem Rauchverbot an öffentlichen Orten tatsächlich den Rauchern ihren Glimmstengel abgewöhnt.
Raucher im Freien:
So ist man zwar gezwungen für die geliebte Zigarette nach draußen zu gehen, doch aufhören werden durch das Rauchverbot die Wenigsten. Immerhin fühlen sie sich jetzt diskriminiert, da man sie in ihrer Freiheit einschränkt. So ist es nicht zu verdenken, dass das Rauchverbot in die Kritik geraten ist.

Rauchverbot ist Ländersache:
Es gibt keine klaren Richtlinien, da jedes Bundesland selbst entscheiden soll, in wie weit es das Rauchverbot durchsetzt. So gibt es schon wieder Ausnahmeregelungen für Ein-Raum-Kneipen. Hier darf weiter geraucht werden, da es keinen separaten Raum gibt. Auch darf man in gewissen Lokalen rauchen, wenn das Ganze räumlich voneinander getrennt ist.
Da fragt man sich, was das Rauchverbot eigentlich gebracht hat.
Rauchverbot - Pro:
Rauchverbot - Contra:
Fazit:
Durch das Rauchverbot werden zwar viele Raucher “auf die Strasse” verbannt. Eine wirkliche Verbesserung der Situation ist es jedoch nicht. Rauche sind immer noch ein schlechtes Vorbild für Kinder und Jugendliche, besonders wenn vor den Kneipen und Cafes viele Menschen rauchen. Der einzige Vorteil den das Rauchverbot gebracht hat ist das man nicht mehr zwangsweise “mitraucht”.
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5 Kommentare für "Rauchverbot"
lieber leser dieser Seite
wir die KLasse 9g machen suchen gerade argumente zu einer Erörterung zu diesem Thema.
wir würden uns freuen wenn uns jemand dabei helfen könnte.
In liebe die KLasse 9g an dem Gymnasium Dingolfing
Weitere Pro-Punkte:
* Die Gäste und auch das Personal werden nicht den gesundheitlichen Gefahren des Tabakrauchs ausgesetzt.
* Die Anzahl der Herzinfarkte sinkt - und zwar sowohl bei Rauchern als auch bei Nichtrauchern [1]
* Die Wirte dürfen sich über steigende Umsätze freuen. [2]
* Die Wirte dürfen sich über mehr Besucher freuen [3]
* Die Wirte dürfen müssen nicht in teure Lüftungsanlagen investieren
* Die Renovierungs- und Reinigungskosten werden sinken, da sich keine Nikotinablagerungen an Einrichtung und Wänden festsetzen.
* Kein Gast wird ausgeschlossen. Asthmatiker, Schwangere, Personen mit Atemkrankheiten, Neurodermitiker können verrauchte Gastronomiebetriebe nicht besuchen.
* Es findet keine Separation statt (Nichtraucher im Nichtraucherraum; Raucher im Raucherraum)
Zu den Contra-Argumenten: Dass die Einnahmen durch die Tabaksteuer sinken ist zwar korrekt, letztendlich sind aber weniger Raucher für den Staat und damit den Steuerzahlern doch günstiger: Die Kosten im Gesundheitswesen sinken enorm. Auch in anderen Bereichen, wie z. B. bei der städtischen Reinigung ist mit geringeren Kosten zu rechnen. Dass Nichtraucher für die Sucht der Raucher mitzahlen, kann u. a. hier nachgelesen werden: http://www.tabakkontrolle.de/pdf/AdWfP_Die_Kosten_des_Rauchens.pdf
Zum ersten Contra-Punkt: Ein Rauchverbot wird den Zigarettenkonsum vielleicht zunächst nicht eindämmen können. Das soll es aber auch nicht, denn es geht um Gesundheitsschutz der Nichtraucher, nicht um Raucherentwöhnung. Dennoch könnte das Rauchverbot sogar zu einem Rückgang des Zigarettenkonsums führen, da man in Kneipen und Discos bei einem Rauchverbot gar nicht erst die Gelegenheit bekommt, auch mal eine zu probieren.
[1] http://www.netzeitung.de/gesundheit/908197.html
[2] http://www.gesund.ts-kostenlos.de/modules.php?name=News&file=article&sid=44
[3] http://www.taz.de/1/archiv/archiv/?dig=2005/09/19/a0163
diejenigen die sich selbst zum rauchsheriff ernennen und gastwirte vernadern sind das mieseste und charakterloseste das es gibt. und diese schurken schreien am lautesten wenn man ihnen in wenigen jahren den schweinsbraten und den big mac verbietet diese aasgeier!!!!!!!!!!
Umsatzeinbußen durch das Rauchverbot sind nur in Kneipen zu erwarten, die überwiegend vom Prekariat besucht werden. Daneben gibt es viele Betriebe, die auf den ersten Blick gar nicht dem Hotel- u. Gaststättengewerbe zugeordent werden, z.B. Tanzlokale. Diese Betriebe können nun wieder bedenkenlos besucht werden, ohne daß die teure Kleidung abends als nikotinstinkender Sondermüll auf den Balkon gehängt werden muß.
ich möchte zum rauchverbot auch meinen anteil geben:
viele ausländische mitbürger rauchen beide und zwar ein
stinkendes material
Störend finde ich, das die bewohner unseres hochhauses auf den
balkonen rauchen und dieser rauch bringt uns sogar ins schlafzimmer
schlechte luft - vom balkon/terasse ganz zu schweigen.
diese raucher sollten sich vor der haustür im freien aufhalt aufhalten.
wohnungseigentümer sollten auf die gesundheit der nicht-rauchenden-
bewohner achten.
ein aufenthalt ist bei uns auf dem balkon/terase nicht mehr möglich.
eine Schande