Die etwa 50.000 Einwohner zählende Stadt Lingen im Emsland hat nicht nur weit über die Region hinaus bekannte Persönlichkeiten hervorgebracht, zu denen neben erfolgreichen Fußballspielern auch der persönliche Lehrer eines preußischen Königs gehörte, sondern ihre Bewohner haben einige kleine Eigenheiten, mit denen die Touristen hin und wieder ein wenig anecken. Doch das geschieht auf eine eher amüsante Art und Weise, wie man sich auf der „Ollepiepen“- Website überzeugen kann.
Alfred Kues, der Urheber des Lingener Blogs, verband mit dieser Seite einerseits den Wunsch, den Menschen Gelegenheit zu geben, ihre persönlichen Ansichten über die kleinen Ecken und Kanten der Welt zu offenbaren, schuf aber andererseits auch ein hoch interessantes Informationsmedium, wo nicht nur Lingen im Mittelpunkt steht, sondern auch andere Themen wie kulinarische Highlights und der besondere Humor der Emsländer zum Ausdruck kommt.
Dabei wurde nicht umsonst der Name „Ollepiepen“ ausgewählt. Versucht man das wörtlich ins Hochdeutsche zu bringen, dann kommt alte Pfeifen dabei heraus. Doch im Emsland versteht man unter Ollepiepen noch etwas anderes, nämlich Menschen mit amüsanten kleinen Eigenheiten, die von den Mitmenschen immer mal wieder in Scherzen aufs Korn genommen werden können. Dabei kommen auch gesellschaftliche Probleme in dem lesenswerten Blog keinesfalls zu kurz.
Fazit:
Der Ollepiepen Blog ist in seiner Art etwas ganz Besonderes, denn hier findet jeder interessierte Besucher von der guten Buchvorstellung bis zur amüsant-spritzigen Satire ein wenig unterhaltsamen Lesestoff.
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