Die Jugendlichen und der Alkohol
Dieses Problem geht leider auch an der Stadt Lingen im Emsland nicht vorbei. Mit einem Hauch sarkastischer Analyse der durch die Veränderungen in der Gesellschaft einhergehenden Probleme der Jugendlichen geht Alfred Kues in seinem Blog ein paar Ursachen auf den Grund.

Lingen Blog Jugendliche

Warum konnten vor einiger Zeit auch von den Jugendlichen Feten gefeiert werden, bei denen aber kaum jemand Gefahr lief, mit Symptomen in Richtung Alkoholvergiftung in der Notaufnahme eines Krankenhauses zu landen? Waren die Jugendlichen selbst anders oder ging man als Erwachsener anders mit ihnen um? Was hat sich verändert, dass so viele jüngere und ältere Kids sich heute unbedingt im Komasaufen ausprobieren müssen?

Die Statistiken weisen leider erschreckende Zahlen auf und die können nicht allein daran ihre Ursache haben, dass das Risiko bei Jugendlichen bis zum Vierfachen erhöht ist, wenn einer der Elternteile dem Alkohol verfallen ist. Kues geht in seinem Ollepiepen Blog aus Lingen auch darauf ein, was in den Kids vorgeht, wenn sie bewusst zur Flasche greifen und sich bis zur Besinnungslosigkeit voll laufen lassen. Dabei zeigt er keinen erhobenen Zeigefinger gegen die Eltern, deren Kinder zu einer solchen Clique dazu gehören wollen, sondern zeigt ihnen Ansätze, wie sie dem begegnen können.

Pro Lingen Blog Jugendliche:

  • eine gute Mischung aus Mahnung und Aufklärung
  • man bekommt das Gefühl, als Eltern mit dem Problem nicht allein zu sein

Contra Lingen Blog Jugendliche:

  • Dagegen spricht nichts, nur könnte man den Blog noch durch geeignete Links zu guten Hilfsorganisationen und Betroffenengruppen verbessern.

Fazit:
Wer wissen möchte, warum sein Kind sich dem Alkohol mehr zuwendet, als es gut ist, der findet im Lingener Blog einen ersten Anlaufpunkt. Hier wird auch klar, dass es sich bei den alkoholsüchtigen Kids nicht um ein Problem handelt, dass nur in der Anonymität und Hektik einer Großstadt auftritt, sondern auch Eltern in kleineren und beschaulicheren Städten treffen kann, wo sich die Menschen noch untereinander kennen.