Aktienfonds sind mittlerweile weit verbreitet. Wenige bekannt sind dagegen sogenannte Forexfonds (Forex steht für Foreign Exchange Market). Es geht beim Forexhandel um Devisen.Der Devisenhandel ist der größte Finanzmarkt auf der Welt. Gekauft und Verkauft werden die Fremdwährungen jedoch nicht auf bestimmten Börsenplätzen sondern direkt bei Banken.
Forexhandel:
Beim Handel mit Devisen (Forex-Handel) wird auf einen steigenden oder fallenden Kurs zwischen zwei Währungen spekuliert. Diese Kursschwankungen machen den Gewinn beim Devisenhandel aus.
Devisenhandel = Tausch:
Beim Forexhandel wird immer eine Währung gegen eine andere getauscht. Bzw. wird eine Währung verkauft und eine andere eingekauft.
Gehandelte Währungen:
Prinzipiell können alle Währungen gehandelt werden. Die am häufigsten Transaktionen sind (bzw. getauschten) Tausch- bzw. Kaufgeschäfte zwischen folgenden Währungen:
Devisen können täglich gehandelt werden. Daher spricht man beim Forex-Handel auch von Daytrading.
Forex Fonds:
Forexfonds sind Investmentfonds, deren Fondsvermögen sich aus Devisen-Termingeschäften zusammensetzten.
Mindesteinlage:
Für viele Forex-Fonds ist eine Mindesteinlage vorgeschrieben. Diese liegt je nach Anbieter meist zwischen 100 und 10.000 Euro.
Pro:
Kontra:
Fazit:
Devisenhandel sowie Fonds die mit Devisen handeln sind eine äußerst spekulative Angelegenheit. Es sollte daher immer nur Geld eingesetzt werden, welches auch in absehbarer Zeit, nicht benötigt wird. In vielen Fällen sind Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen eine bessere Wahl der Geldanlage.
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4 Kommentare für "Forexfonds"
jeder soll so viel investieren wie er bereit ist zu verlieren.
Sehe ich auch so. Ich habe letztes Jahr 2000 EUR in den Sand gesetzt, das habe ich Stück für Stück auf forexfonds.cc investiert. Die sind Oktober 2008 verschwunden (von Las Vegas dann angeblich nach Cuba !). Es wird die Finanzkrise vorgeschoben. Ich jammere dem Geld zwar noch heute hinterher, aber ich hatte es einfach über, war mir allerdings des Risikos nicht bewusst gewesen…
Es ist immer enorm wichtig auch das enorme Risiko anzusprechen! Je höher die zu erzielende Rendite-Chance, desto höher auch das Verlustrisiko. Gerade im Bereich Forex ist das enorm wichtig und sollte hier nicht unerwähnt bleiben, oder zumindest noch stärker betont werden.
Nicht nachvollziehbar, Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen mit dem Forexhandel zu vergleichen und als “in vielen Fällen bessere Wahl” hinzustellen. Wenn ein Forexkonto durchschnittlich bis zu 5 Prozent im Monat macht (und Beispiele dazu über viele Jahre hinweg gibt es gleich mehrere, so z.B. unter http://www.forexhandelprofite.de mit Performancetabellen einsehbar) und Festgeld zur Zeit nicht mal 5 Prozent im ganzen Jahr erbringt, ist der Vergleich schon sehr gewagt. Zu schreiben “es sollte daher immer nur Geld eingesetzt werden, welches auch nicht in absehbarer Zeit benötigt wird” ist ebenfalls nicht korrekt. Der Forexhandel mit dem damit einhergehenden typischen Kurzzeithandel erfordert gerade keinen längeren Zeithorizont für die Anlage, wenn dies nicht gewünscht wird oder nicht opportun ist. Falsch ist auch die Festellung, dass Forexfonds Investmentfonds sind, “deren Fondsvermögen sich aus Devisen-Termingeschäften” zusammensetzt. Der Forex-Markt ist ein Kassamarkt und es wird nicht auf Termin gehandelt, wohl aber impliziert das Einnehmen eine Spotmarktposition (Kauf oder Verkauf einer Währung) einen Gewinn oder Verlust in der Zukunft, nämlich mit Zeitpunkt, zu dem die Position wieder aufgelöst wird. Daytrading kann übrigens nicht nur im Forexmarkt durchgeführt werden, sondern auch in ganz anderen Märkten, wie z.B. bei Gold, Öl und vielen anderen Rohstoffen. Fazit: die zusammengeschusterte Information ist insgesamt unzulänglich und kaum hilfreich.