Fertige Eigenheime (Fertighaus) gelten als günstige Alternative zu Massiv gebauten Häusern. Hierzulande haben es Fertighäuser mit der Akzeptanz bei den Käufern schwer In den USA sind beispielsweise fast 90 % aller neu gebauten Einfamilienhäuser Fertigbauten. Allerdings verzeichnen auch hierzulande Fertighausanbieter einen leichten Aufschwung und arbeiten weiter an Ihrem Image. Das langweilige Fertighaus von der Stange war gestern, heute bieten viele eine weite Angebotspalette. Und der Käufer darf trotzdem bei der Planung mitreden. Bei der Bauweise wird auf unterschiedliche Techniken gesetzt: Holztafelbau, Holzständerbau, Massivbau oder Blockhausbauweise. Grundstück, Keller sowie Bodenplatte sind bei den Angeboten jedoch meist nicht vorhanden.
Pro:
- Öko-Bilanz: Bei der ökologischen Betrachtugn schneidet das Fertighaus meist gut ab, da bereits im Vorfeld effizient und dadurch auch Ressourcenschonend geplant werden kann
- Kurze Bauzeit: Ein Fertighaus kann in der Regel innerhalb weniger Wochen errichtet werden
- Energie: Für ein Fertighaus spricht eine oft sehr positive Energiebilanz
- Kein Trockenwohnen: Da Einzelteile bereits in Fabriken gefertigt werden, entfällt meist ein “Trockenwohnen” bzw. “Überwintern”
- Musterhäuser: Da Fertigbauten mehrfach gebaut werden ist es fast immer möglich ein identisches, oder ähnliches Haus in der Umgebung zu besichtigen
Kontra:
- geringer Wiederverkaufswert: Da die Akzeptanz für ein Fertighaus noch nicht sonderlich hoch ist, können bei einem wiederverkauf Finanzeinbußen entstehen
- Sonderwünsche nur gegen Aufpreis: weicht man vom vorgesehenem Grundriß oder Innenausstattung ab, kann ein Fertighaus schnell teuer werden. Auch kleine Änderungen gibt es oft nur gegen Aufpreis
- Schallschutz: Ein durchschnittliches Fertighaus hat zwar eine gute Außendämmung, im inneren des Hauses sieht es aber meist nicht mehr so gut aus. Die Geräuschdämmung im inneren ist nicht immer ideal
Fazit:
Ein Fertighaus Immobilie kann gegenüber einer Massivbauweise viel Geld einsparen. Eine ähnliche Form von Fertighaus ist das sogenannte Ausbauhaus.
5 Kommentare für "Fertighaus"
Wir haben mehr Vorteile für ein Massivhaus gesehen. Deshalb haben wir uns auch entschieden massiv zu bauen.
da ich auch gerade auf der suche nach einem guten fertighaus bin interessiert mich momentan noch ein punkt: beziehen sich die pros und cons die hier hinsichtlich fertighäusern erläutert werden auf alle arten / bauweisen? mittlerweile gibt es doch so viele unerschiedlichen bauweisen - trifft beispielsweise der schlechte schallschutz auf alle zu? oder anders gefragt: welche fertighaus bauweise muss ich wählen, damit ein vernünftiger schallschutz gewährleistet ist?
richtig (”alte!!”-Fertighäuser habe Schallschutzprobleme)
-> die “neuen” eigentlich nicht
achte auf folgende Dinge:
Viele sagen immer Stein is besser und klopfen vor den selbigen
dabei hat nicht der Stein sondern der Finger absorbiert ->nichts klackert mehr als über Betonzwischendecken laufende Stöckelschuhe
Die Frage ist immer wie kann man Wände dicht und trotzdem endkoppelt mit einander verbinden -Die Leichtbauwände mit dem Boden verschrauben ,aber Gummi dazwischen
Raumakustik der Schall wird von glatten Flächen reflektiert
(bei Holz und Stein vergleichbar -bei starkem Bass schneidet der Stein etwas aber auch nur etwas besser ab !! Bei Hohen Tönen die Glaswolle Mein Tip: Steinwolle als Füllung!! min 10cm deshalb werden auch bei Ziegelbauten heute gern
Trockenbauwände Aluminium bzw Holständerwerk mit Steinwollfüllung verwendet beidseitig Dampfsperre +Rigipskartonage ->ganz wichtig die Masse der Wand sollte auf einer Gummisohle 5mm Stark ruhen->
gibts wie Tesa von der Rolle
Von Raum zu Raum die Wolle !
Bei der Decke im zweiten Stock welche ja auf Holzbalken ruht zwischen die Balken Steinwolle (gegen normalen Schall)auf die Balken eine Lattung auf diese eine Follie anschl. Styropor gegen Trittschall auf das Styropor Estrich oder Fermazell Estrich Verlegeplatten (Fotos von Kabeln und Leitungen machen),wichtig wenn der Boden mal geöffnet werden muss!
in Ritzen können noch Tongranulatkügelchen geschüttet werden Bei der Lattung sollte der Abstand nicht zu gross gewält werden Das Styropor sollte geignet sein (Baustoffhändler fragen) -wichtig ist ,d.d. Sachen am Boden gleichm. aufliegen nicht verspannt sind und der Estrich eine gleichm.Dicke bekommt ->es gibt noch einige Hightech Schaumstoffe zu Schallabsorbierung (Nachteil kann nur in Kammern verbaut werden in denen der Schaumstoff dicht zusammengequetscht wird -quetscht bringt er nur noch wenig Leistung beim absorbieren)
(Bei den Okalhäusern ab 2007 gehts ganz gut bei 130 Dezibel bekommt man im Stockwerk drunter nix mit Trittschall haben ma auch nich
)
(gut wenn man springt und hüpft …kann sein dasma was merkt -mach ich
eher selten
In der Regel sind gut gedämmte Häuser auch gut im Schallschutz
(weil extrem viel Steinwolle verbaut wird …)
Im Dachspitz Glaswolle reicht muss nicht gleich Rockwool sein …
Bei den Wänden kanns nur immer wieder sagen ohne Gummi keine Nummi
selbst ein paar zusätzliche Hartgummiunterlegscheiben unter den VA Scheiben entkoppelt sehr gut …
Mei es gibt so viele Tricks (einige Bücher sind auch auf dem Markt
(Das Thema betrift ja Stein und Fertighäuser)!!
Mein Tip Der Fertighaushersteller sollte schon reichlich Häuser baut haben ,mit der Zahl der Häuser wächsts Know How
…nun ja
…aber es geht ja um Klasse und nicht um Masse! -> Schallschutz betrifft ja überwiegend Musik und sonstiger Lärm und der geht per Reflexion durch die dünnsten Ritzen bzw starresten Materialien (man braucht quasi was zum Schallabstreifen!) Der Musikerkeller Beton aber die Wände mit Teppich verkleidet (so nicht der Beton sondern der Teppich hats bracht) Beim Boden ists nicht die Masse sondern der Dämpfer ders bringt (Styropor)
Steinhäuser werden bei KFW40 fast nochmal mit einem Fertighaus ummantelt sonst klappts mit der Wärmedämmung nicht
Es soll ja sogar schon Fertighauswände geben die mehr wiegen als Ziegelwände bei verleichbarer Fläche
und fürn Schall halt die Wolle
Vielleicht sollte man zwischen Styropor und Estrich noch ne Gummimatte verlegen -?
Das mit dem Schallschutz ist definitiv veraltet. In unserem Haus ist es ruhig, auch zwischen den einzelnen Räumen.
Das mit dem Wiederverkaufswert sehe ich definitiv anders. Die Energiekosten steigen weiter und energiesparende Gebäude (bei uns kfw 60) sind ein gutes Verkaufsargument.
Ein anderes definitv veraltetes Argument ist der Preis. Fertighäuser sind nicht billig, sondern qualitativ hochwertig (top Blower-Door-Testwerte) da können massiv gebaute Häuser oft nicht mithalten. Günstig wird es nur, wenn ich genau den Typen baue und nicht ändere. Kleinere Änderungen sind aber auch für wenig Geld möglich (bei Bien-Zenker gibt es eine Änderungspauschle).
Fazit: Artikel überarbeiten oder doch besser woanders nachlesen.
mfg
Christian