Lerncomputer sind speziell für Kinder entwickelte Kleincomputer, die ein pädagogisches Ziel verfolgen. Anhand verschiedener Programme werden den Kindern Lerninhalte, wie z. B. Rechtschreibung oder Allgemeinwissen, vermittelt.
Computer dieser Art werden hauptsächlich vom Unternehmen vtech hergestellt.
Der Leitgedanke bei der Entwicklung der Lerncomputer ist es, Kindern ein vielseitiges Lernwerkzeug zu bieten, mit dem sie zu Hause oder unterwegs ihr Schulwissen vertiefen und erweitern können. Die spielerische Art zu lernen wirkt anregend und zieht die Bereitschaft zu längerer Auseinandersetzung mit den Inhalten mit sich. Hierbei erleben die Kinder auch einen ersten Umgang mit Medien, der ihre Kompetenzen im Umgang mit technischen Geräten fördert.
Sowohl das Gerät selbst als auch die Software sind auf die motorischen und kognitiven Fähigkeiten des Kindes abgestimmt. Spielbasiertes Lernen ist eine hochkonzentrative Tätigkeit, die äußerst abwechslungsreich sein kann und somit dem Kind eine vielseitige Schulung ermöglicht.
Die Beschäftigung mit Lerncomputern können natürlich keine individuelle Nachhilfe ersetzen, sondern das Wissen des Kindes nur festigen und erweitern. Eltern sollten darauf achten, dass das Kind sich trotzdem ausreichend mit seinen schulischen Aufgaben und seiner Umwelt auseinandersetzt. Lerncomputer sollten nur eine Ergänzung und kein Ersatz sein.
Fazit:
Beim Kauf ist zu beachten, dass es sich um ein robustes Gerät handelt, das auf eine kindgerechte Nutzung abgestimmt ist. So sollte das Gehäuse z. B. unempfindlich gegenüber Stößen oder Feuchtigkeit sein. Es sollte darauf geschaut werden, dass die Bedienung des Computers für das Kind leicht verständlich ist. Die Lernspiele sollten bestimmten Kriterien entsprechen, damit sie lehrreich und ansprechend sind.
Hier muss versichert sein, dass das Verständnis des Lernenden gefördert wird, dass das Lösen von Problemen behandelt wird und dass Handlungsspielräume eröffnet werden, damit das Lernspiel motivierend wirkt. Des weiteren ist es wichtig, dass der Lerncomputer und dessen Software altersgerecht sind, damit das Kind nicht über- oder unterfordert wird.
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2 Kommentare für "Lerncomputer"
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Ein Lernkomputer sollte so spät wie möglich Kindern in die Hände gegeben werden (frühestens mit 10 Jahren). Das Leben ist so vielfältig, bunt und anregend, dass es kein interessanteres Lernen geben kann als das Leben selbst.
Durch die zu frühe Heranführung des Kindes an diese Technik, die es später auch ganz schnell lernen kann, wird dem Kind, welches noch keine gefestigte Persönlichkeit ist, ein Medium in die Hand gegeben, das faszinierend ist und in andere Bereiche der virtuellen Welt die Türen öffnet, welches das Kind auf keinen Fall für seine gesunde Entwicklung benötigt.
Eltern tuen gut dran, nicht dem Zeitgeist zu folgen, sondern ihrem Kind andere Freizeit- und Bildungsmöglichkeitenzu eröffnen. Selbst bei geringer Dosierung von 15 Minuten täglich wird das Kind viel zu früh in diese technisierte Welt geführt. Das Kind wird in kurzer Zeit schon viel mehr Zeit vor dem Computer verbringen wollen. Sparen Sie sich Auseinandersetzungen mit Ihrem Kind. Vertrauen Sie in die Fantasien und Begabungen Ihres Kindes. Es braucht keinen Lerncomputer.
Wir als Eltern und Großeltern müssen uns kritisch mit den modernen Medien auseinandersetzen, damit sie Segen sind und nicht zum Fluch werden. WIR müssen den Medieneinsatz bestimmen und es darf nicht sein, dass die Medien unsere Kinder beherrschen und die Gefahr ist groß…Schützen Sie Ihre Kinder!
Da ich mit jungen Menschen beruflich arbeite, erlebe ich wie die Sucht der Medien die Köpfe unserer Kinder bestimmt…..Ich kann den Ergebnissen des Hirnforschers Prof. Spitzer nur zustimmen.
Lesen Sie seine Untersuchungen…..
DESHALB: Kluge Eltern verweigern sich dem Zeitgeist dieser Technik, weil sie wissen, sie wollen ihrem Kind die besten Entwicklungschancen eröffnen