In den Jahren 2012-2023 erhöht sich das Regelrenteneintrittsalter für die Jahrgänge von 1947 um einen Monat. Das Renteneintrittsalter liegt dann bei 66 Jahren. Danach werden die Eintrittsalter bis 2029 gar um 2 Monate pro Jahr erhöht, so dass nach 1964 geborene erst mit 67 Ihren vollen Rentenanspruch erreichen. Das Durchschnittliche Rentenalter lag im Jahre 2005 bei 63,2 Jahren.

Pro:

  • Rentenkasse: Es fließen mehr Beiträge in die Rentenkasse, da länger Beiträge eingezahlt werden
  • Lebenserwartung: Durch die gestiegene Lebenserwartung erhält man im Durchschnitt trotzdem länger eine Rente
  • Demographischer Wandel: Die Zahl jüngerer Beitragszahler nimmt immer weiter ab

Kontra:

  • Rentenbeitragssatze: Die Beitragssätze werden trotz eines späteren Eintritts weiter ansteigen
  • Altersarbeitslosigkeit: Das Beschäftigungsniveau ist für die über 50-jährigen sehr schlecht. Vielen ist es daher gar nicht möglich bis zum Renteneintrittsalter beschäftigt zu sein
  • Gesundheitliche Einschränkungen: Besonders bei körperlich belastenden Tätigkeiten ist das Arbeiten bis zum Eintrittsalter aus gesundheitlichen Gründen oft nicht möglich

Fazit:
Es wird auch weiterhin möglich sein zu einem früheren Zeitpunkt in Rente zu gehen, nur muss man dann mit einem Rentenabschlag von 0,3 Prozent des Rentenbetrages pro Monat, also von 3,6 Prozent pro Jarh in Kauf nehmen. Unter Umständen ist es daher auch Sinnvoll im Vorfeld, am besten bereits mit jungem Alter, eine private Rentenversicherung abzuschließen.